Informationen und Erkenntnisse über das Heiligenhäuschen: Nach der Übernahme der Partenschaft über das Heiligenhäuschen im Jahr 2000, musste dies umfangreich Renoviert werden. Während den Abrissarbeiten des alten maroden Dachstuhls im August 2000, Endeckten wir in der vorderen Innenseite der Gibelwand , im Putz deutlich lesbar eingeritzt die Schriftzeichen „S. Alt“ und die Jahreszahl „1839“. Zum heutigen Zeitpunkt ist davon auszugehen, das es sich um den Erbauer handelt. Unsere Nachforschungen haben ergeben, das der damalige Weisstüncher (heute Maler und Anstreicher genannt) Sebastian Alt vermutlich als Erbauer anzusehen ist. Für die Jahreszahl spricht auch die Erwähnung im Rheinischen Antiguarius (1864). Der Hinweis dass ein Antoniuskapellchen im Flammersheimer Wald Ausgangspunkt für Jagden war, läßt sich auf unser Heiligenhäuschen nicht übertragen. Das Häuschen könnte als Schutz auf dem früheren Postkutschenweg nach Waldesch gedient haben. Eine mögliche Verbindung zum nahen Königsstuhl kann ebenfalls nicht nachgewiesen werden.